Der Aufbruch... .
Der Aufbruch... . ✍️✍️✍️
Die Tage hier vergehen fast wie im Fluge, und ich habe dermaßen viel im Kopf, von dem ich jedoch am Ende herzlich wenig schaffe … . Nicht zuletzt, weil mich diese doch so einst herrliche Idylle nun doch depressiv ziemlich hart durchfickt … . Und das nicht zuletzt, weil mich hier Menschen begleiten, die sich nur dann artikulieren, wenn sie etwas auszusetzen haben, und schon mit einer ersichtlichen Stimmung im Gesicht die Arbeit antreten, bei der ich morgens schon im Kreis kotzen könnte. Menschen, die mich augenscheinlich schon vorverurteilen … .
Menschen – alteingesessene Mitbewohner – Schmalzfressen, die mir nicht nur direkt gegenübersitzen, sondern abgrundtief gehässig und lästernd auftreten. Eben Menschen, bei denen ich mich einfach gerne mal erheben möchte, mich über den Tisch beugen möchte, diesen am Nacken packen und ihm seine gottverfluchte Schmalzfresse in den Tisch hämmern möchte … . Aber da ist mein gesunder Menschenverstand, der sagt: „Nein, danke! Diese Blöße gibst du dir nicht.“
Kennt doch jeder von uns, oder nicht?! Dieser eine Mensch, bei dem dir schon der Brechreiz kommt, wenn du nur an diesen denkst … . In diesem Fall ist es einer mit grauen, länglichen und nach hinten geschmierten Haaren, dazu eine Halbglatze, einen gestutzten, grauen und etwas länglichen Oberlippenbart. Einer, der gerne lästert, aufstachelt und absolut nicht die Fresse zubekommt und immer etwas auszusetzen hat. So bestellt er sich stets Essen, das er ja gar nicht isst, sondern spätestens nach dem zweiten Löffel maulend beiseiteschiebt, genauso wie den morgendlichen Kaffee, den er sich holt … . Stets wird dieser am Ende weggekippt.
Wie ich weitermache, wird sich wohl am Wochenende entscheiden bzw. bis Montag … . Denn eine eventuelle Kündigung ist schon pro forma vorbereitet und Montag der Stichtag, um am Monatsende hier noch sauber aus dem „Mietverhältnis" rauszugehen… . ✍️✍️✍️
Montag wären es 6 Wochen in dieser „Idylle“. Sechs Wochen, in denen ich mich nicht nur massiv stabilisiert habe und trocken ( Abstinenz ) laufe, sondern auch fast durchgehend meine Prothese wieder trage – mein Blütenfest ( Die Schuppenflechte ) ist dank intensiver und täglicher Hautpflege nahezu verschwunden! Selbst wenn ich hier früher abfliege: Diese Stabilität halte ich. Der Kampf ist noch lange nicht vorbei – denn ich befürchte, die Spiele fangen gerade erst richtig an.
In diesem Sinne: ein erholsames und erfolgreiches Wochenende!

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