Die GGP – oder, „Viehzucht-Zentralgewahrsam“?!

GGP - Psychiatrische Fachpflegeeinrichtung, Baggermeisterring 29, 18109 Rostock ( Bild Quelle: 👉👉 GGP 👈👈 )

Die GGP – oder: „Viehzucht-Zentralgewahrsam“?!

Ich habe ein bisschen gebraucht, um herauszufinden, wo und wie ich ansetze, aber ich denke, ich habe meine Linie gefunden und es darf nun gerne losgehen. ✍️🥵

Die GGP – eine psychiatrische Fachpflegeeinrichtung, die wohl noch ihresgleichen sucht. Oder sollte man sie vielleicht doch eher als „Viehzucht-Zentralgewahrsam“ bezeichnen, damit sie ihrem Ruf auch wirklich alle Ehre macht?! 🥵 Ihr dürft am Ende gerne ein “voting” abgeben. Eine Fachpflegeeinrichtung, in der Menschen mit richterlich angeordneter Unterbringung nach § 1831 BGB betreut bzw. untergebracht werden. Eine Fachpflegeeinrichtung, die im geschützten, geschlossenen Setting und ebenso im Sinne der Wiedereingliederungshilfe arbeiten sollte. Ja, nach diesem Prinzip sollte dort gearbeitet und praktiziert werden. Wenn da nicht die erholungstaktischen Gründe des seinerzeit vorhandenen Betreuungsteams wären. Dazu aber im Verlauf gerne mehr … . ✍️🥵 Und eine Fachpflegeeinrichtung, die sich in einem Grundsatz verpflichtet hat, den es im Raum Rostock so nur einmal gibt: dem Grundsatz der medizinischen - geschützten - Betreuung, der Wiedereingliederung und der damit verbundenen Unterstützung nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch. Solche Einrichtungen sind grundsätzlich Mangelware – und die Plätze dementsprechend rar.

Genau hier wird es interessant und genau hier fängt die Geschichte an, bei der man sich irgendwann durchaus die Frage stellen darf: Was sollte diese Einrichtung eigentlich sein – und was wurde daraus?! 🧐 Also: Vorhang auf für die GGP. 🎭 Denn was jetzt folgt, bezieht sich ausschließlich auf diese Fachpflegeeinrichtung. Und glaubt mir: Da kommt noch ordentlich Stoff. ✍️🥵

Bis vergangenen Sommer 2025 hatte diese Fachpflegeeinrichtung ihren Sitz im beschaulichen Rostocker Stadtteil Groß-Klein, um genau zu sein im Baggermeisterring 29, berühmt und berüchtigt… . Der zweigeschossige Komplex, der in seinem Aufbau und seiner Struktur eher an eine Kindertagesstätte erinnerte, war in zwei Bereiche gegliedert. Im unteren Bereich, dem Erdgeschoss und im nicht geschützten Bereich lebten seinerzeit Menschen, die altersbedingt pflegebedürftig waren oder sind. Im oberen, geschützten und geschlossenen Bereich lebten vorwiegend Menschen mit psychischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Schizophrenie, aber eben auch vereinzelt Menschen wie ich, die rein Suchtmittelabhängig sind. ( Eine Eigenschaft, auf die das Konzept der GGP, aber auch vieler anderer Einrichtungen in diesem Bereich schlichtweg nicht ausgelegt ist. ) Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung, fehlender Krankheitseinsicht und einer möglichen Gefährdung Dritter einen Unterbringungsbeschluss nach § 1831 BGB hatten oder noch haben und bei denen somit eine geschützte Unterbringung zwingend erforderlich war bzw. ist. Jedoch alles Menschen, die nach Möglichkeit, nach bestem Wissen und Gewissen wieder eingegliedert werden sollen – und genau hier wird es noch interessant. 🧐 Aber keine Sorge: Wir fangen doch gerade erst an. ✍️🥵

Diese war für acht Plätze ausgelegt, die auf acht Einzelzimmer, einen Gemeinschaftsraum mit angrenzender, offener Küche und ein Büro aufgeteilt waren. Aufgrund der Kernsanierung der Einrichtung und des gesamten Komplexes, wurden die Bewohner seinerzeit unter anderem – darunter auch meine Schönheit – im PflegeWohnPark Groß-Klein, der Rostocker Heimstiftung, in einem eigenen Bereich untergebracht. Ein riesiger Pflegekomplex – ein Wohnpark für die Langzeitpflege pflegebedürftiger Menschen. Ein Komplex, in dem sich die GGP – ich meine, mit nun über 20 Räumlichkeiten – untervermietet und einquartiert hat. Ein Komplex, in dem unser geschützter Bereich offensichtlich auch nicht sonderlich gerne gesehen war. Denn uns Bewohnern wurde durch die Heimleitung direkt untersagt, unbegleitet durch das Haus zu gehen. So mussten wir Bewohner, die zum Beispiel im Genuss einer Lockerungsstufe waren, überwiegend den Seiteneingang nutzen, um unseren stationären Bereich nach draußen verlassen zu können.

Diese Einrichtung soll offiziell der Wiedereingliederung und der medizinischen Versorgung dienen – und wird entsprechend auch durch die Städte und Sozialämter so vergütet. In der Realität jedoch wird dort fortlaufend am „System“ herumgeschraubt – je nach Lust, Laune und Personaldecke. Von Wiedereingliederung kann hier aus meiner Sicht absolut keine Rede sein. Denn aktuell hatte sich das Team der Verwahrungseinheit seinerzeit geschlossen und aus „erholungstaktischen Gründen“ dazu entschieden, am Nachmittag keinerlei Angebote mehr für die dort untergebrachten bzw. verwahrten Menschen bereitzustellen. Stattdessen wurden auch noch bestehende Freizügigkeiten – etwa der vorzeitige Besuch eines Fitnessstudios – ersatzlos gestrichen und maximal im Sinne der menschlichen Verwahrung gearbeitet. Bewohner wie ich wurden jedoch möglichst schnell durch die Lockerungsstufen gedrückt, weil Mitarbeitende komplexe und notwendige Arztbesuche – wie eben in meinem Fall – nicht begleiten oder absichern wollten. Das ist kein therapeutisches Konzept. Leute, das ist der helle Wahnsinn. 🥵 Aber wirklich! Dazu fällt mir nur eins ein: Menschliche Entwürdigung!

Dort werden Mitarbeitende beschäftigt, die Bewohner aus Nichtigkeiten vom Büro durch den ganzen Flur zurück ins Zimmer schubsen und dabei gegen die Schulter schlagen – dies habe ich so erlebt und gesehen. Und als wäre das noch nicht genug, wird sich aus meiner Wahrnehmung heraus teilweise absolut respektlos verhalten, bis hin zu Situationen, in denen Mitarbeitende mutwillig furzend durch den Bereich liefen und nicht einmal davor zurückschreckten, dies auch bei der Essensausgabe zu tun. In Teilen sind diese Mitarbeitenden nach meiner Auffassung offensichtlich weder fachlich noch menschlich geeignet, mit vulnerablen Menschen zu arbeiten. Punkt. Dort werden Mitarbeiter beschäftigt, die die abendliche oder nun allgemeine Auswertungsrunde in eine derartige Länge ziehen, dass diese aus meiner Wahrnehmung teilweise lediglich darauf abzielt, den Bewohnern Vorhaltungen darüber zu machen, was alles verkehrt gelaufen ist – und diese dabei schlichtweg zu erniedrigen und aufs Schärfste zu demütigen. Denn, an "Vorträge", die etwas Positives an einem Bewohner hervorhoben, kann ich mich persönlich nicht entsinnen. Es sind eben diese Mitarbeiter wie Colonel M.K., die sich dabei maßlos hervorheben und eine Bewohnerin, wie damals eine Frau S.L., meiner Erinnerung nach gefühlte 10 bis 15 Minuten vor einem neumodischen Ceran-Herd dermaßen zur Sau machte, dass ich das verzweifelte Heulen dieser Frau und das Knacken der Kochfelder bis in mein Zimmer hörte – und wahrscheinlich heute noch höre. Sechs Jahre später … . 🙄 Denn ich meine, es geschah während meines zweiten Aufenthalts – 2020. Selbst ich hatte teilweise schon so meine Probleme mit diesen Gott verfluchten Touch-Sensoren, die auf meine „Klumppfoten“ teilweise schwer bis gar nicht reagierten. Dann werden dort Mitarbeiter beschäftigt, die am Vortag versprechen, dass man am nächsten Tag rausgehen würde, weil am betreffenden Tag keine Zeit dafür gewesen wäre – verständlich, kommt schon mal vor … . Aber nicht verständlich wird es dann, wenn einer der betreffenden Mitarbeiter sich am Folgetag, recht kurz nach Dienstbeginn, eine Currywurst hinter die Birne hämmert, während die verwahrten Menschen verwahrt bleiben und eben auch am Folgetag wieder nicht raus konnten. 🙏 Ich sage Mal im Namen aller verwahrten: Dankeschön! Dankeschön! 🙏 Dann waren dort vereinzelt Mitarbeiter wie Herr F., die klar gesagt haben, dass sie absolut keinen Bock mehr haben, weil sie doch nicht mehr das Eigentliche tun könnten. Und das Eigentliche war nun einmal die Arbeit mit dem Klienten, dem Bewohner. Stattdessen war Herr F. stets damit beschäftigt, Medikamente für die Bewohner stellen zu müssen. Ich feiere diesen Herren nun auf's schärfste, denn noch während meiner Zeit orientierte er sich um und kehrte diesen Sauladen den Rücken. ✍️🥵🙏 Und dann ist da aber zu guter Letzt noch ein verbastelter Verwahrungs-leiter, Herrn S.M. – ein Verwahrungshäupling, der wahrscheinlich ebenfalls noch seinesgleichen sucht. Einer, der sich stets in „seiner“ Bastelstube – der Ergotherapie – vorfinden ließ oder vor dem PC saß und bei dem zumindest bei mir der Eindruck entstanden ist, dass er mit der Maus und dem Mauszeiger des Pc’s eher den Bildschirm von innen reinigte, als mit produktiver Arbeit zu glänzen. Neben seinen Qualitäten als Bastelqueen und „professioneller“ innen Bildschirmreiniger genoss es der Verwahrungshäuptling unter den verwahrern aus meiner Wahrnehmung heraus offenbar auch, den Bewohnern Vorhaltungen darüber zu machen, was der Gesetzgeber vorsieht und was nicht. Und dazu gehörte eben nicht, dass der Gesetzgeber vorsehen würde, dass die Einrichtung dem Bewohner eine Lockerungsstufe einräumen müsse. Natürlich. Warum sollte sie es auch?! Es kann doch vermutlich nicht im Sinne der Wiedereingliederungshilfe sein, dass der Bewohner besten Gewissens an die Gesellschaft herangeführt, erprobt, belastet und am Ende bedenkenlos wieder eingegliedert werden kann. Nein. Nein, Freunde der Sonne! Das geht nun absolut zu weit, meine Damen und Herren. Es entbehrt doch jeglichen Grundsatzes und jeglichen gesunden Menschenverstandes, einen vulnerablen Menschen angemessen zu behandeln, zu betreuen und allem voran wieder gesellschaftsfähig zu integrieren - nach dem System der GGP, absoluter Irrsinn. 🙄 Viel, viel geiler ist es doch nach deren „System“, Menschen zu verwahren, diese Tag für Tag zu demütigen, ihnen Vorhaltungen darüber zu machen, was der Gesetzgeber vorsieht und was nicht – und damit womöglich sogar dazu beizutragen, dass dieser Bewohner, dieser Mensch zeitnah und vor allem kostenintensiv wiederkommt. Denn auf mich machte dieses System jedenfalls nicht den Eindruck, als würde es auf eine nachhaltige Betreuung und Wiedereingliederung abzielen. Und genau hier schließt sich für mich der Kreis. musste nun doch wieder unter diesen aus meiner Sicht menschenunwürdigen Bedingungen leben.

Ich maße mir an dieser Stelle sogar an zu behaupten, dass sich die Mehrheit möglicherweise auch deshalb für meine Aufnahme ausgesprochen hatte, weil man so dicht wie möglich am weiteren Verfahrensverlauf sitzen wollte. Denn dem Team war bereits durch den Besuch und die Anhörung meiner Person auf Station bekannt, was mir vorgeworfen wurde – und bis heute noch vorgeworfen wird.

Man wusste also ziemlich genau, wen man sich dort ins Haus holte. Und man wusste auch, welche Geschichte hinter diesem Menschen stand. Was dann folgte, war für mich ein ziemlich bemerkenswertes Zusammenspiel aus Verwahrung, Selbstständigkeit und öffentlicher Kritik. Denn nachdem sich über ein Jahr lang in dieser Angelegenheit praktisch nichts bewegte, meine zunehmende Selbstständigkeit dem aus meiner Wahrnehmung auffallend arbeitsvermeidenden Team offenbar zunehmend ungemütlich wurde und ich dieses System schließlich auch noch öffentlich anprangerte, entschied man sich mithilfe der Geschäftsführung dazu, mich am 15.10.2025 trotz Verlängerung der Unterbringung vor die Tür zu setzen. Aber ja: Über ein Jahr lang hat es mich in diesem System tatsächlich trocken gehalten. Ich habe meine Lockerungen genutzt, bin in den letzten Wochen täglich ins Gym gegangen und hatte sogar mit dem Rauchen aufgehört. Ich habe angefangen, mir mein Leben innerhalb dieses Systems wieder selbst zurückzuholen. Bis der „Verwaltungsleiter“, Herr S. M., und sein aus meiner Wahrnehmung auffallend arbeitsvermeidendes Team meine „ungemütlichen Aktivitäten“ und meine zunehmende Selbstständigkeit offenbar nicht mehr ertragen konnten – und mir schließlich Linientreue im Sinne der Verwahrung ankündigten. Linientreue. Ein Wort, das in einer Einrichtung, die angeblich der Wiedereingliederung dienen soll, eigentlich schon für sich selbst Fragen aufwirft. Dabei war mein Ziel eigentlich glasklar:

Nach Ablauf des Beschlusses am 15.10.2025 wollte ich wieder in eine mir vertraute und bekannte betreute Wohnform ziehen – in die Dierkower Höhe. Der dortige Einrichtungsleiter hatte mir nach Rücksprache mit seinem Team bereits zugesagt, dass ich willkommen sei, sobald ein Platz frei würde. Und ich sage es offen und ungeschönt: Die Dierkower Höhe ist wirklich geil. Dort kann man wenigstens noch mit den Mitarbeitenden arbeiten – und nicht gegen sie. Da aktuell jedoch kein Platz frei war und ich keine realistische Alternative sah, beantragte ich kurzfristig und auf dem letzten Meter die Verlängerung des BGB.

Und dann wurde es interessant. Denn nun war ich – wohl auch aufgrund meiner öffentlichen Präsenz und meiner ambitionierten und schon ziemlich geilen Facebook-Beiträge – offenbar auch dort durch. Warum? Weil es dieselben Träger sind. Und damit dieselbe inkompetente Geschäftsführung. Dieselbe strukturelle Ebene, die diese psychiatrische Fachpflegeeinrichtung am Laufen hält und sich aus meiner Sicht auf Kosten der gesetzlichen Möglichkeiten und vor allem auf dem Rücken psychisch erkrankter Menschen bequem eingerichtet hat.

Und spätestens an diesem Punkt wird aus einer persönlichen Geschichte eine grundsätzliche Frage: Was passiert eigentlich mit einem Menschen, der sich innerhalb eines solchen Systems tatsächlich stabilisiert, selbstständiger wird, seine Lockerungen nutzt, abstinent bleibt, wieder ins Gym geht, mit dem Rauchen aufhört und beginnt, sein eigenes Leben zurückzuerobern?

❔ Wird er dabei unterstützt?

❔ Wird er weiter gefördert?

❔ Wird er auf ein selbstständiges Leben vorbereitet?

❔ Stattdessen unterstützte er maßgeblich meinen Wunsch und meinen Widerruf beim Amtsgericht Rostock und trug damit – so meine Wahrnehmung – nicht unerheblich dazu bei, dass der Unterbringungsbeschluss noch am Tag meines Rauswurfs aufgehoben wurde. Und damit schließt sich für mich der Kreis.

Fast ein Jahr lang hatte ich mich dort stabilisiert. Fast ein Jahr lang hatte ich meine Lockerungen genutzt, in die ich quasi fast schon gedrängt wurde. Über ein Jahr lang war ich trocken. Und am Ende saß ich dort im Rollstuhl vor einem Büro und hörte zufällig mit, wie über mich gesprochen wurde. „Er geht morgen auch!“ Als wäre meine Zukunft bereits beschlossen. Als wäre meine Entscheidung längst getroffen worden. Als wäre ich nicht der Mensch, um den es hier eigentlich gehen sollte. Und dann dieser Satz: „Es sei denn, er sticht unterwegs jemanden ab …“ Da war er wieder – dieser Mensch, der aus meiner Sicht längst nicht mehr als Bewohner, Klient oder Patient betrachtet wurde, sondern als potenzielles Problem, das man lediglich noch irgendwie verwalten bzw. nun loswerden musste.

Und genau da platzt für mich die letzte Illusion. Denn wenn eine Einrichtung, die offiziell der Wiedereingliederung dienen soll, einen Menschen fast ein Jahr lang „begleitet“ und dieser Mensch am Ende zufällig mithört, wie intern über seinen Abgang gesprochen wird, als wäre längst entschieden, was mit ihm passiert, dann bleibt bei mir nur noch eine Frage: War ich dort tatsächlich ein Mensch, der wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden sollte – oder war ich von Anfang an nur ein Mensch, der verwahrt werden sollte, solange man ihn irgendwie unter Kontrolle hatte? Und vielleicht erklärt genau dieser letzte Tag im „Viehzucht-Zentralgewahrsam“ rückblickend mehr über dieses gesamte System, als mir jede Teambesprechung, jedes Gutachten und jede noch so schöne Konzeption jemals hätte erklären können. Denn manchmal braucht es eben kein Gutachten. Manchmal reichen ein paar hellhörige Wände. Und ein Satz, den man eigentlich gar nicht hätte hören sollen. 💣✍️ Es kann sich wahrscheinlich kaum jemand vorstellen, was in einem Menschen, in einem Menschen wie mir, vorgegangen sein muss, als ich diesen Wortlaut ertragen musste. Ich denke, Verzweiflung und Angst waren hier noch die geringeren Übel. Denn am nächsten Tag sollte es so kommen – und so saß ich dann auch wohnungs- und planlos vor der Tür! Dazu aber bald mehr – auf einer anderen, neuen Seite. Ein neues Blatt Papier… . ✍️✍️✍️🥵

Fachlich und menschlich – Fehlanzeige?!

Wenn ich diesem Verein, diesem Bunker, dieser Viehzuchthaltung und dieser Verwahrung im Sinne der deutschen Kriegsführung, die der eines Bootcamps gleicht, auch nur einen Punkt oder Stern geben müsste, dann doch nur für das wohnliche und harmonische Konzept, das seinerzeit schon im Baggermeisterring bestanden hatte und absolut nicht klinisch wirkte. Aber fachlich und menschlich ist man dort aus meiner Sicht absolut nicht dafür geschult, mit vulnerablen Menschen zu arbeiten. Sondern vielmehr darin: Wie überlasse ich den Bewohner sich selbst? Wann und woran bastel ich als Nächstes? Ist der Monitor von innen sauber genug? Wo und wie lege ich als Nächstes die Füße hoch? Heckel ich mir die Fingerchen wund? Und vor allem – und viel wichtiger – wen rufe ich während meiner Dienstzeit als Nächstes an und halte ein informelles Pläuschen? Vielleicht mit Herrn Dr. S.? 🧐 Wo und wie oft laufe ich heute furzend herum? Kaufe ich mir eine Currywurst oder gehe ich mal mit den Bewohnern raus, die aus welchen Gründen auch immer keine Lockerungsstufe genießen dürfen? Ach komm – Currywurst und Pommes sind doch viel geiler, als den vulnerablen Menschen mal ein Stück Freiheit und frische Luft genießen zu lassen. Welchen Bewohner mache ich in der heutigen Auswertung eine Mindestlohn-10-Minuten-Runde und halte Vorträge darüber, was er alles nicht kann und wie dumm er doch sei?! Na, wem fällt die Entscheidung da wohl schwer?! 🥵

In diesem Bereich gebe ich die Kommentarfunktion frei und schließe hiermit die Seite „GGP“ erst einmal ab. Jedoch werde ich diese im Verlauf sicherlich noch anpassen, korrigieren und erweitern. Denn ganz abgeschlossen ist diese Geschichte vermutlich noch lange nicht. ✍️🥵

Kommentare

Fixbeitrag

Eine Lebensgeschichte zwischen Abgrund & Hoffnung möchte hier niedergeschrieben und veröffentlicht werden... . ✍️✍️✍️🥵

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